Der Schlossbach kommt aus dem Karwendelgebirge und trifft in der Nähe der Ruine Fragenstein bei Zirl auf das Ortsgebiet von Zirl, wo er ca. 2 km lang durch den Ort fließt und schließlich in den Inn mündet.
Die Wildbach- und Lawinenverbauung Tirol Mitte musste den bei Gewittern stark schotterführenden Schlossbach hinsichtlich Katastrophenvermeidung sanieren und Geschiebesperren errichten. Dazu ist mit Hilfe unserer Rohre eine ca. 300 m lange Ausleitung errichtet worden. Diese besteht aus einem doppelten Einlauftrichter und am Beginn der Leitung aus PP-Mega-Rohren Ø 500 mm. Dann wurde mit einer PP-MEGA-Reduktion auf PP-Mega-Rohre Ø 400 mm reduziert. Durch die Reduzierung ergibt sich, lt. Auskunft des Bauleiters ein stärkerer Sog und somit mehr Durchfluss.
Der Partieführer Rofner Gerhard und seine Mitarbeiter waren begeistert von dem geringen Gewicht unserer Rohre, zumal sie ja diese im Bachbett rund 300 m aufwärts tragen und teilweise auf das Gestell montieren mussten.
Bei einigen Bildern kann man sehen, dass leichte Bögen keines Bogenstückes bedürfen, und sich die Rohrleitung weitgehend mit auch ohne Sonderteile an die Gegebenheiten anpassen lässt. |